Vol.14 Alsbach Hähnlein

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Jüdischer Friedhof Alsbach Hähnlein.

Dokumentation: Erfassung aller ca. 2000 im Jahr 2006 vorhandenen Grabsteine.

Umfang : Es wurden ca. 3000 Aufnahmen angefertigt. Zeitraum : Oktober 2006 Lage : Der Friedhof befindet sich ca. 1 km außerhalb von Alsbach-Hähnlein direkt an der B 3 und ist von dort beschildert. Besucher müssen sich bei der Gemeindeverwaltung (Herrn Morgenstern) anmelden

und erhalten von dort die Schlüssel zum Eingang.

Der Jüdische Friedhof von Alsbach-Hähnlein gilt als zentrale Begräbnisstätte

für den südhessischen Raum , hier wurden Juden aus folgenden Gemeinden beigesetzt: Alsbach, Auerbach, Bensheim)

Der Zustand der Anlage kann trotz der in Vergangenheit mehrfach ausgeübten Schändungen als gepflegt bezeichnet werden. Die älteren Grabsteine bestehen fast ausnahmslos aus regional abgebautem Sandstein, bei welchem sich durch die unterschiedlichen Schichtungen (Lager) im Abbaugebiet z.T große Qualitätsunterschiede ergeben. Als Resultat sind die Grabmale z.T. hervorragend erhalten , z.T. aber auch erheblich bis vollständig verwittert.

Im neueren Teil des Friedhofs (Feld 4) wurde vermehrt Granit verarbeitet, welcher aus den Odenwälder Abbaugebieten stammt, aber auch aus dem Ausland importiert wurde. Diese Grabmale weisen neben den üblichen Verschmutzungen durch die vorhandenen Baumbestände größtenteils keinerlei Verwitterungserscheinungen auf. Im Feld 4 befinden sich ca. 20 Grabsteine jüdischer Weltkriegsteilnehmer (WK1) welche durch Inschrift von Dienstgrad und entsprechender Ornamentik erkennbar sind. Die letzte Beisetzung fand kurz nach dem zweiten Weltkrieg statt.

Jewish cemetery in Alsbach Hähnlein.


Documentation: Record of all the approx. 2,000 gravestones existent in the year 2006.


Scope: Approx. 3,000 photos were taken.

Period: October 2006

Location: The cemetery is approx. 1 km outside Alsbach-Hähnlein directly near the B3 road and is signposted from there.

Visitors have to contact the town administration office (Mr. Morgenstern) and are then given the key to the entrance.


The Jewish cemetery in Alsbach-Hähnlein is the central burial ground for the South Hesse region. Jews from the following communities are buried here: Alsbach, Auerbach, Bensheim


The cemetery is in what can be described as a well looked after state despite several incidents of desecration in the past. The older gravestones are almost all made of local sandstone, which reveals some major differences in quality due to the different sandstone layers (locations) in the quarrying area. As a result, some of the gravestones are excellently preserved whereas others are considerably to completely weather-beaten.

In the later part of the cemetery (field 4), granite was used more and more often, some of which originates from the Odenwald quarries and some of which was imported from abroad. Apart from the usual soiling caused by the trees in the cemetery, most of these gravestones show no signs of weathering.

Field 4 contains approx. 20 gravestones for Jewish soldiers (First World War). These can be recognized by the inscription of rank and appropriate ornamental decoration.

The last burial took place shortly after the Second World War.

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